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Management

Anna Grob

Anna Grob ist als Bassistin der Wiener Band The Leftovers bereits seit mehreren Jahren live aktiv und verfügt über umfangreiche Bühnenerfahrung. Mit CIRCLE OF LIGHT entwickelt sie nun als Solokünstlerin ein eigenständiges künstlerisches Universum: eine dreiteilig konzipierte, selbst komponierte und geschriebene „faërie rock opera“, die Musik, Storytelling und eine eigene visuelle Welt miteinander verbindet.

Bisher konnte man sie bei den Leftovers den fünfsaitigen Bass schwingen sehen, aber die Ambitionen der Anna Grob gehen um einiges weiter: „Circle of Light“ ist der Titel ihres Solodebuts, ihrer ersten selbstverfassten Rockoper, deren 1. Akt nach langer eigenständiger Kompositions- und Textarbeit am 20. November 2026 als Konzeptalbum erscheint. „A faërie rock opera“, lautet der offizielle Untertitel, der uns in einer „mystischen Welt voller Magie, Licht und Schatten“ verortet, welche „im Spiegel unserer eigenen verborgen liegt.“ Ein kompletter Songzyklus also, der die Geschichte einer „der Finsternis“ Widerstand leistenden Stadt erzählt, regiert von einem fatal beratungsresistenten König und verraten durch einen illoyalen Maulwurf. Im Mittelpunkt steht dabei das Motiv des CIRCLE OF LIGHT: ein Symbol für Zusammenhalt und Hoffnung inmitten der Dunkelheit. Aber ohne den Ausgang zu verraten: Noch ist nicht aller Tage Abend… [Zitat Robert Rotifer] Wir hören rasiermesserscharf abgehackte Akkorde, einen raumgreifenden Bass, einen klar akzentuierten Beat – und schließlich diese Stimme: „Go leave this place behind, set aside your pride“, singt Anna Grob im Refrain ihrer ersten Solosingle „The Messenger“ – mit eben jener gewaltigen Stimme, die zwischen Entschlossenheit und zauberhaft verrätselter Anmut changiert. Damit ist sofort klar: Anna Grob ist vollkommen woanders – und gleichzeitig genau dort, wo sie hingehört. Sie hat sich entschieden, in Fragen der Kreativität keine Grenzen mehr zu setzen: Auf herrlichste Weise verbindet sie Indie- und klassische Rockmusik mit dramatischen Moritaten, Vaudeville-Elementen und barocken Einflüssen – und fasert dabei niemals aus. [Zitat Torsten Groß] In seiner Lyrik begegnet uns das Werk unverschämt blumig, mit einem Fantasy-inspirierten Drang zu antiquierten Sprachformen. Es kommt jedenfalls nicht von ungefähr, dass sich eine Musikerin 17 Jahre nach „The Black Parade“ von My Chemical Romance bzw. 57 Jahre nach der ersten deklarierten Rockoper „Tommy“ von The Who noch einmal mutig in dieses gern als prätentiös verschriene Genre vorwagt. Vielleicht hat es ja was damit zu tun, dass die Rockoper in ihrer weit ausholenden Erzählform das genaue Gegenteil unserer für impulsive Häppchen-Konsumation geschaffenen, zeitgenössischen Streaming-Welt darstellt. [Zitat Robert Rotifer]

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